Eine zauberhafte Harry-Potter-Lesenacht am NGW
von Marlene Müller, Kl. 7e
Am Freitag, dem 07. November 2025, öffnete das NGW erneut seine Tore für eine wahrhaft magische Lesenacht. Pünktlich um 18:00 Uhr trafen die Leseratten und Harry-Potter-Fans der Jahrgänge 5, 6 und 7 im Foyer ein – bereit, in die Welt der Magie einzutauchen. Schon beim Betreten der Aula wurden sie von verkleideten Lehrerinnen und Lehrern wie von echten Hexen und Zauberern begrüßt. Professor Trelawney alias Frau Freund leitete ihre Gelehrten durch den Abend und teilte ganz traditionell mithilfe des sprechenden Hutes die anwesenden Kinder ihren Hogwarts-Häusern zu.
Nachdem alle organisatorischen Fragen geklärt waren, begann die Reise in das verwunschen dekorierte Gebäude 65 – und damit der Eintritt in eine Nacht voller Abenteuer, Magie und Fantasie.
In den Räumen der Sechstklässler, die ganz im Stil bekannter Hogwarts-Räume geschmückt waren, hatten die jungen Zauberlehrlinge die Wahl: ein Selbstlese- oder ein Vorleseraum für all jene, die tief in eigenen oder fremden Büchern versinken wollten, und ein Bastelraum, in dem allerlei magische Dinge entstanden. Besonders beliebt waren die selbst gestalteten Hogwarts-Briefe, die später – wie es sich gehört – per „Eulenpost“ zugestellt wurden.
Als schließlich auch die „Hogwarts-Küche” geöffnet wurde, eilten alle hungrigen Schülerinnen und Schüler herbei, um gemeinsam z. B. Schokofrösche und Laugenspinnen zu schlemmen. Es wurde miteinander gespeist, gelacht und sich gestärkt, denn wie wir alle wissen, lässt sich auf leeren Magen schlecht zaubern. Doch eine echte Harry-Potter-Nacht wäre keine echte Harry-Potter-Nacht, wenn nicht noch mehr Überraschungen auf dem Programm gestanden hätten!
So fanden sich die Nachwuchszauberer plötzlich in der Kammer des Schreckens wieder, wo sie geheimnisvolle Rätsel lösen mussten, und in den Kerkern, wo die verschiedensten Zaubertränke entstanden, die zur Überraschung aller wirklich lecker waren - die meisten jedenfalls. Selbstverständlich wurde keiner dieser Tränke ohne die Aufsicht eines Lehrers mit professionellem Fachwissen gebraut.
Den krönenden Abschluss bildete eine nächtliche Wanderung über den Schulhof. Dabei sorgte unter anderem ein kleiner, geschickt inszenierter Dementor-Schreck von Frau Dörnath für Gänsehaut. Dieses Ereignis hat uns allen gezeigt, dass der Patronus-Zauber im Lehrplan vermutlich doch noch fehlt, und dass man in einer Nacht nicht zum Meister im Thema Zaubern wird. Doch selbst dieser Schreck konnte niemanden dazu verleiten, diese Lesenacht mit schlechten Gedanken zu verbinden.Als die Lesenacht schließlich leider zu Ende ging, war allen klar, dass diese magische Nacht noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Professoren, die diese zauberhafte Reise nach Hogwarts möglich gemacht haben.